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Männerballett in Top-Form

Tolle Stimmung bei der nicht ausverkauften ersten Kappensitzung in Birresborn

BIRRESBORN. (nd) In super Stimmung präsentierten sich Akteure und das närrische Volk auf der ersten Birresborner Kappensitzung,. die aber nicht ausverkauft war.

Im nicht voll besetzten Saal des Hotels "Krone" feierten die Birresborner in bester Karnevalslaune die erste "BuBiKaba"-Kappensitzung. Es wurde geschunkelt, gesungen und gelacht, was das Zeug hielt. Doch die Stimmung überschritt erst den Siedepunkt, als das Männerballett "Le Luhkneppeln" die Bühne betrat. Zunächst als Babys verkleidet, imitierten sie Musikgrößen wie Bob Marley, Elvis oder Wolfgang Petri und ließen das Publikum raten, wer sich hinter der Verkleidung versteckte. Dann kam die eigentliche Show: In fluoreszierenden Skelettkostümen und mit leuchtenden Instrumenten sprangen die Tänzer über die stockdunkle Bühne und heizten dem Publikum mit rockigen "ACDC"-Songs ein.

Nicht weniger bejubelt wurde der Auftritt der holländischen Big- Band "The Medailliekus". Mit ihrem Schwung und ihren Liedern wie "Sweet Caroline" oder "BuBiKaBa" rissen sie die Narren von den Stühlen und ernteten schallenden Applaus.

Mit gleich zwei Büttenreden stand das Mutter-Sohn-Gespann Karin und Patrick Berg ganz oben in der Gunst des närrischen Volkes. Als "Fidde und Hinerch von der Waterkant" begeisterten sie mit typisch norddeutschem Humor. So riet Hinerchs Frau, das neue Biskin gegen Durchfall einzunehmen. Das schließe die Poren und halte den Saft zurück.

Für Lachsalven sorgte auch das Gespräch mit dem Versicherungsfachmann, der glaubt, die vollbusige Frau mit den beiden Hunden wolle ihre Oberweite versichern lassen. Mühe hatte "Mr Spok", das vorlaute Mundwerk seines kleinen grünen Männchens (Erika Bohr und Christel Benz) im Zaum zu halten – was beim Publikum prima ankam.

Die "Goldbergkrähen" erinnerten sich an ihre Kindheit und Jugend und kamen zum Schluss, dass früher alles besser war. Der "Überlebenstrainer" (Michael Zander) gab den Männern nützliche Tipps, damit sie sich auf Shopping- Touren mit ihren Frauen richtig verhalten. Der tolerante "Frauenversteher" (Adelheid Anhut) betonte, dass ihn der Busen seiner Freundin zwar nichts angehe, zwei Schnitte mit Narkose aber auch nicht schlecht seien.

Der "Schlendrian" (Rudi Weber) nahm den Birresborner Sportverein aufs Korn und animierte mit seinen Liedern zum Schunkeln. "Griett und Marie" (Hedwig Eifler und Gaby Wirtz) erzählten sich von ihren Männerproblemen, und das "Erste Funkemariechen nach 1949" (Susi Rogacki) berichtete von ihrer beschwerlichen Karriere. Die Birresborner Funkengarden überzeugten mit klassischen Gardetänzen, stellte bei eigenen Coreografien aber auch ihre Kreativität unter Beweis.

Zum großen Finale traf Wolfgang Amadeus Mozart auf Rockerbräute, die ihm mit einem energiegeladenen Tanz auf Falcos "Rock me Amadeus" bewiesen, dass klassische Musik auch heute noch bekannt ist. Mit einer Polonäse zu Big-Band-Klängen fand der Abend seinen Ausklang.

Kontext
Datum 06.02.2002
Quelle Quelle: Trierischer Volksfreund
Vereine BuBIKABa 1997 e.V.
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