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Ehepaar fährt in Kyll und wird davongespült

Birresborn/Gerolstein Ein Ehepaar aus dem Landkreis Vulkaneifel ist am Samstagnachmittag gegen 15.45 Uhr in die Kyll gefahren und 30 Meter flussabwärts gespült worden.

Während der 41-jährige Mann sich ans Ufer retten konnte, mussten die Frau und der Hund des Paars auf dem Dach des Wagens auf ihre Rettung warten. Mann, Frau und Hund blieben unverletzt.

Nach Angaben des Wehrleiters der Verbandsgemeinde Gerolstein, Karl-Heinz Kunze, bog das Ehepaar zwischen Lissingen und Birresborn von der L 24 ab und fuhr einen etwa 300 Meter langen, unbefestigten Wirtschaftsweg hinunter zum Flussufer. Mit den Vorderrädern sind sie dann aus noch unbekannten Gründen in das Wasser geraten.

Als der Wagen das Wasser erreichte, riss die starke Strömung das Auto mit und spülte es etwa 30 Meter die Kyll hinab. Der Geländewagen wäre vermutlich noch weiter flussabwärts getrieben worden, wenn nicht eine Baumwurzel die unfreiwillige Fahrt gestoppt hätte.

Der Fahrer befreite sich selbst aus dem Fahrzeug und rettete sich ans Ufer, indem er sich an einem ins Wasser ragenden Ast festhielt. Seine Frau kletterte mit dem Hund im Arm aufs Wagendach. Weil der 41-Jährige an dieser Stelle, die auch von der Straße aus nicht zu sehen ist, kein Mobilfunknetz empfangen konnte, musste er zu Fuß zur L 24 zurückgehen, um Polizei und Rettungsdienste herbeirufen zu können.

Die Feuerwehren aus Gerolstein, Lissingen und Birresborn fuhren daraufhin zum Unfallort, halfen Frau und Hund ans Ufer und zogen das Auto mit Hilfe einer Winde aus der Kyll. Die Polizei schätzt den Sachschaden am schrottreifen Fahrzeug auf etwa 10.000 Euro.

Kontext
Datum 12.12.2009
Quelle Quelle: Trierischer Volksfreund
Vereine Freiwillige Feuerwehr
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