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Birresborn

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Informationen zur Erdverlegung von Stromleitungen in der Ortslage - Wiederherstellung der hierfür benötigten Bürgersteige

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sie haben sicherlich schon bemerkt, dass seit vergangenem Jahr die Fa. Körtgen aus Kelberg für die RWE Ruhr AG Stromleitungen in die Erde verlegt. Gründe hierfür sind einerseits die Notwendigkeit zur Erneuerung der Leitungen und andererseits eine geringere Störanfälligkeit gegenüber Hochspannungsleitungen. Folge davon ist auch, dass nach Fertigstellung der Erdverlegung und Anschlussarbeiten die Hochspannungsleitungen abgebaut werden.

Nachdem nun die Erdkabelverlegung außerhalb der Ortslage fast abgeschlossen ist, wird man nun bald in der Ortslage beginnen. Hiervon betroffen sind die folgende Straßenzüge: Mürlenbacher Straße, Kopper Straße, In der Kehrt, Fußgängerverbindungswege zwischen der Vulkanstraße und In der Kehrt (am Spielplatz) sowie zwischen Birkenweg und In der Kehrt sowie Poststraße. Mit Ausnahme der Poststraße, in der durch die fehlenden Bürgersteige die Kabel seitlich im Straßenkörper verlegt werden müssen, erfolgt die Kabelverlegung in den übrigen Straßenzügen in den Bürgersteigen. Bei gepflasterten Bürgersteigen wird das vorhandene Pflaster nach der Kabelverlegung wieder zurück verlegt. In der Mürlenbacher Straße und Teilen der Kopper Straße sind die davon betroffenen Bürgersteige asphaltiert. Standardverfahren ist, dass die Bürgersteige auf einer Breite von ca. 50 cm zur Straßenseite hin geöffnet und nach der Kabelverlegung wieder mit dem gleichen Belag geschlossen werden. Da nach solchen Erdbaumaßnahmen auch bei ordnungsgemäßer Ausführung in einigen Jahren Setzungen nie ausgeschlossen werden können und insbesondere in der Mürlenbacher Straße die Bürgersteige in einem sehr schlechten Zustand sind, hat sich die Ortsgemeinde dazu entschlossen, diese Bürgersteige nach den Verlegearbeiten komplett, incl. der Bordsteine zu erneuern und hierbei auch das Pflaster zu verwenden, das in den letzten Jahren beim Ausbau der Ortsstraßen verwendet wurde. Aufgrund der wesentlich besseren und längeren Haltbarkeit sollen die Bordsteine jedoch aus Naturstein eingebaut werden. Gründe für diese Entscheidungen waren:

· Wiederherstellung einheitlicher Bürgersteigoberflächen mit geringerer Gefährdung von späteren Setzungen, die in asphaltierten Bürgersteigen wiederum zu Rissbildungen führen

· Treten trotzdem später Setzungen auf, können diese in gepflasterten Bürgersteigen einfacher beseitigt werden

· Arbeiten der Fa. Körtgen, die durch die komplette Erneuerung der Bürgersteige gegenüber dem Standardverfahren entfallen können, werden mit Arbeiten der kompletten Erneuerung verrechnet, wodurch diese wesentlich günstiger wird.

· Das Verlegen des Pflasters kann zur weiteren Kosteneinsparung in Eigenleistung erfolgen. Diese Arbeiten will der Gemeinderat übernehmen.

Durch diese Verfahrensweise und diese Konstellation sind die durch die Ortsgemeinde zu tragenden Mehrkosten gegenüber dem Standardverfahren trotz Verwendung hochwertiger Materialien überschaubar und gerechtfertigt. Diese werden nach Abzug des Gemeindeanteils über die wiederkehrenden Beiträge abgerechnet.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass durch dieses Vorgehen marode Bürgersteige zu sehr günstigen Bedingungen für eine lange Lebensdauer hochwertig erneuert werden und dadurch auch das Ortbild wieder etwas hinzugewinnt.

Michael Zander, Ortsbürgermeister

Kontext
Datum 13.03.2011
Quelle Quelle: et Blättchen
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