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Das geben die Menschen aus Birresborn Gordon Schnieder mit

Gordon Schnieder (CDU) ist vom Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt worden. In seinem Heimatort in Birresborn glauben die Menschen an ihn, haben aber auch Wünsche.

"Eifeler Jung" ist Ministerpräsident

Sabrina Schlederer betreibt einen Deko-Laden in Birresborn, einem rund 1.100 Einwohner Ort in der Vulkaneifel. Wie für viele andere auch, war es für die gebürtige Birresbornerin heute ein spannender Tag. Denn in Mainz wurde ein Birresborner zum Ministerpräsidenten gewählt: Gordon Schnieder.

Ich finde, dass er ein Mensch ist, der wenn er was sagt, dann Wort hält.

In seinem Heimatort Birresborn kennt man den neuen Ministerpräsidenten als ehemaligen Bürgermeister, Mitglied im Musikverein, einen Eifeler Jung. "Oder einfach nur als Gordon", wie Sabrina Schlederer erzählt.

Sie selbst kennt Gordon Schnieder seit Kindheitstagen, ist mit ihm auf dieselbe Schule gegangen und heute mit der Familie Schnieder befreundet. Sabrina Schlederer schätzt ihn für seine bodenständige Art, seinen Humor und kennt ihn vor allem als Familienmenschen. In all der Zeit habe man schon viel zusammen erlebt, wie das eben in einem Ort so üblich sei.

Gordon ist Birresborner und bleibt Birresborner.

Auch Silko Bernitt kennt Gordon Schnieder. Die beiden hätten schon das ein oder andere Fest zusammen gefeiert, Karten gespielt und Kinder im selben Alter, berichtet er. Der Geschäftsführer eines Malerbetriebs in Birresborn beschreibt den künftigen Ministerpräsidenten als engagiert: Ein Mann, der trotz vollen Terminkalenders immer die Zeit gefunden hat im Ort mit anzupacken. Egal ob beim Musikverein oder in der Grundschule.

Silko Bernitt geht davon aus, dass Familie Schnieder in Birresborn wohnen bleibt. "Er ist ein Birresborner und bleibt ein Birresborner".

Sorgen aus der Vulkaneifel in der Landespolitik

Doch Silko Bernitt verbindet auch Hoffnungen mit Gordon Schnieder: Als Vater von drei Kindern sorgt er sich um das Schulsystem. Er findet, dass viel mehr praktische Arbeit in der Schule eine Rolle spielen sollte und hofft, dass sich auch in Zukunft noch junge Leute für eine Ausbildung interessieren. Und auch der öffentliche Nahverkehr könnte seiner Meinung nach besser ausgebaut sein. Mutter Sabrina Schlederer macht sich dagegen vor allem Gedanken um die ärztliche Versorgung auf dem Land.

Dass Gordon Schnieder als Ministerpräsident ganz oben mitreden kann, sehen die beiden als Chance vor allem für die ländliche Region. Schließlich kenne er die Sorgen und wisse, was seinen Mitmenschen am Herzen liege, sagt Sabrina Schlederer.

Gute Wünsche von den Birresbornern

Sabrina Schlederer und Silko Bernitt gehen davon aus, dass sie Gordon Schnieder in Zukunft vielleicht nicht mehr so oft im Ort sehen. Das werde der Terminkalender nicht mehr so hergeben. Für seine Amtszeit geben sie dem neuen Ministerpräsidenten gute Wünsche mit nach Mainz, aber auch mal die Zeit um nach Hause zu kommen und mal durchzuatmen zu können.

Für die beiden bleibt er Gordon, der Eifeler Jung, einer von ihnen - trotz seiner neuen Aufgabe als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz.

Weitere Stimmen: https://www.flickr.com/photos/birresborn/albums/72177720334341665/

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Datum 18.05.2026
Quelle Südwest Rundfunk SWR
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