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Ärger macht sich breit

(vog) Ärger macht sich breit: Zur Praxisgebühr kommt für Patienten aus Birresborn und Densborn seit Jahresbeginn auch eine zusätzliche Gebühr für den Apotheken-Botendienst. „Die Gerolsteiner Apotheken sind auf den allgemeinen Kostenzug zum Jahresbeginn aufgesprungen", ärgert sich Markus Nohn. Armin Bach unterstützt seine Theorie und vermutet: „Die Hälfte der Leute, die diese Gebühr bezahlen, glauben, dass sie Teil der Gesundheitsreform ist." Worum geht es? Seit Jahren beliefern die vier Gerolsteiner Apotheken im wöchentlichen Wechsel die Patienten der Arztpraxen in Birresborn und Densborn mit Medikamenten. Stets ohne Aufschlag. Seit Jahresbeginn verlangen sie pro Lieferung und Familie einen Euro Servicegebühr. Die Neuerung bringt auch Johannes Burggraf, erster Beigeordneter in Birresborn, auf die Palme. Er fordert: „Wer kann, sollte die entsprechenden Apotheken meiden." Derweil wirbt Wilhelm Petry von der Gerolsteiner Hubertus-Apotheke für Verständnis: „Die Gebühr ist eine Vereinbarung aller vier Apotheken. Sie ist das Resultat einer kostengerechten Kalkulation, weil wir nach der Reform die Verlierer sind."

Kontext
Datum 02.02.2004
Quelle Quelle: Trierischer Volksfreund
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